English
© Kero-Billensteiner

FAQ's

Preisunterschiede
Was macht den großen Preisunterschied bei den unterschiedlichen Modellen aus?
Der Preis spiegelt meistens die Qualität bzw. verwendeten Materialien wider. Je teurer, desto aufwendiger die Fertigung und/oder die Auswahl der Aufbaumaterialien.

Küchenherd "Traditional Woodburner"
Was zeichnet den Standherd "Traditional Woodburner" besonders aus?
Der Traditional Woodburner ist insofern herausragend, da er komplett aus Gußeisenkomponenten besteht. Die Gußeisenelemente des Körpers sind miteinander verschraubt und abgedichtet.
Jeder Bauteil kann so die Spannungen, die bei der Erhitzung entstehen, selbst abbauen und bei Bedarf notfalls sogar ausgetauscht werden. Dies ist eine extrem aufwendige aber technologisch sehr befriedigende Bauart.
(Siehe Sprengskizze des Traditional Woodburner)
Deshalb ist der "Traditional Woodburner" auch die erste Wahl, als Herdeinsatz, bei den aufwendigen architektonischen Küchenlösungen. Hier will man einfach kein Risiko eingehen, da die aufwendigen Anbaulösungen oftmals nur sehr aufwendig zu entfernen sind und alles um evtl. nur kleinere oder größere Reparaturen am Einbauherd durchzuführen.

Unterschied zwischen einem gusseisernen und einem Stahlofen
Was ist der große Unterschied zwischen einem gusseisernen und einem Stahlofen?
Gußeisen ist die "Königsdisziplin" im Ofenbau. Je höher der Anteil an Gußeisen (-komponenten) am Ofen, desto besser die Qualität. Gußeisen verträgt hohe Hitzebeanspruchung und verzeiht auch ein gewisses Überheizen, da es bei Überhitzung nicht an Form und Qualität verliert. (Es sei denn Sie erhitzen es so sehr, daß Sie es zu schmelzen bringen ;-)
Stahlkomponenten neigen bei Be(Über-)anspruchung zu Verziehen und Verformen und beeinträchtigen dann unwiederbringlich die Funktion des Ofens. Ein verzogener Stahlrahmen oder Stahltüre führt unweigerlich zu einem Dichtheitsverlust des Ofens.
Ein Einrichten von verzogenen Stahlteilen ist nicht möglich. Dies kann mit Gußeisenteilen nicht passieren. Sie werden bemerken, daß die billigsten Herde fast ausschließlich aus Stahl hergestellt werden und ab 50 kg Gewicht aufbringen. Das sind dann sogenannte "Spielzeugherde".
Herde, die auf sich halten, haben zumindest Teile aus Gußeisen gefertigt. Zumindest Türen, Türenrahmen und Herdrahmen sollten aus diesem Material bestehen.
Der Übergang vom Stahlofen zum reinen Gußeisenofen ist fliessend. Der beste Indikator wären die Gewichtsangaben (je schwerer desto besser) und auch der Preis. Obwohl der Preis nicht unbedingt nur Qualität widerspiegelt, sondern evtl. auch aufwendige Verarbeitung oder teure (Zier?)Materialien.
Im Zweifelsfall helfen wir bei Unklarheiten natürlich gerne weiter.

Je härter und öfter der Einsatz Ihres Ofens geplant ist, desto bessere Qualität sollte gewählt werden.
Nicht nur bei den Öfen gilt der Grundsatz:

"Je brauchbarer das Gerät, desto vergnüglicher der Umgang damit"

Alte Technik im Gußofen?
Zu mir sagte jedoch jetzt ein Kaminofen-Verkäufer, dass diese Gussöfen (die er nicht vertreibt) eine alte Technik hätten und bei weitem nicht das bringen würden, was moderne Stahlöfen und Kaminöfen bringen. Jetzt bin ich verunsichert. Sehen die Gussöfen nicht nur alt aus sondern ist auch wirklich deren Technik alt?
Vorweg, gute Verbrennungstechnik hat nichts damit zu tun, ob der Ofen aus Gußeisen, Stahl oder einem sonstigen Material ist. Dies hängt ganz einfach von der Verbrennungstechnik im Inneren, also der Brennraum- und Rauchabzugs-, bzw. Zulufttechnik ab. Es gibt Guß- wie Stahlöfen, die eine schlechte, möglicherweise sogar gar keine nennenswerte Verbrennungstechnik haben. Moderne Öfen - hierbei ist jedoch vollkommen egal ob aus Stahl oder Gußeisen - haben ein ausgeklügeltes Verbrennungssystem, welches - schlicht ausgedrückt - den Sinn hat die Schadstoffe zu minimieren, dabei jedoch die Heizleistung und den Wirkungsgrad zu maximieren. Ganz kurz: Maximale Heizleistung und Wirkung bei minimaler Brennstoffmenge. So sieht beispielsweise die Technik eines ausgeklügelten Ofens im Schnitt aus:
Gußöfen: Schnitt Ashling, Schnitt 100b
Stahlofen: Schnitt Torso

Kaminofen aus Stahl oder aus Gußeisen?
Wähle ich besser einen Kaminofen aus Stahl oder aus Gußeisen?
Hier handelt es sich fast um zwei unterschiedliche "Glaubensbekenntnisse".
Der Vorteil der Stahlöfen ist die große Flexibilität im Material, da relativ kostengünstig auch Kleinserien hergestellt werden können, moderne Formen, minimalistisch angehaucht, sind sowieso im Trend.

Qualitativ jedoch ist Gußeisen unschlagbar.
Nicht umsonst sollte alles was widerstandsfähig sein muß, speziell im Ofenbau, aus Gußeisen sein. Gußeisen verformt sich nämlich nicht bei Überhitzung. Sollten Sie also Ihren Gußeisenofen einmal zum Glühen bringen, ist eigentlich nichts passiert, drosseln Sie die Befeuerung, das Glühen wird dann wieder vergehen und Ihr Ofen wird dicht und gut schließen wie zuvor.
Das einmalige Überheizen kann vergleichsweise bei einem Stahlofen mit großer Wahrscheinlichkeit zum Verziehen der Türe oder Konstruktion führen, die Türe schließt dann nicht mehr dicht etc, etc,.. also ein weiterer Fall für den Sperrmüll... und große Freude für den Ofenhandel.

Achten Sie deshalb beim Kauf eines Kaminofens darauf, daß zumindest wichtige technische Details aus Gußeisen gefertigt sind. Besonders für Türen- und Türrahmen, Feuerkammern und Abdeckungen ist dieses Material fast unumgänglich.

Natürlich hat Gußeisen auch große Nachteile: teuer in der Produktion, hohe Formenkosten deshalb keine große Flexibilität bei der Gestaltung oder Ausführung, manchmal etwas rustikal anmutend, meistens schwarz, etc, etc...

Einen Gußeisenofen haben Sie jedoch bei sachgemäßem Betrieb ewig, können Sie jederzeit - auch nach Jahren - wie neu aussehen lassen, kaufen oder tauschen wir gerne wieder als Gebrauchten zurück. (gebrauchte Gußeisenöfen sind gesucht, gebrauchte Stahlöfen jedoch will keiner haben)

In dieser Situation wird Sie sicher interessieren, daß man bei aufwendig gestalteten architektonischen Ofenverkleidungen, welche oft bis zu Eur 20.000,-- betragen können, ausschließlich Gußeisenöfen, bzw. -einsätze verwendet. Ein Stahlofen würde diesen Aufwand nicht rechtfertigen, das Risiko einer Reparatur bzw. des Austausches wäre unverhältnismäßig groß.

Ich würde natürlich nie jemanden einen Gußofen einreden wollen, wenn diesem die Optik nicht behagt. Wenn Ihnen jedoch der eine oder andere Gußeisenofen gefällt, spricht überhaupt nichts gegen die Wahl eines solchen.

Es gibt Öfen, bei denen man ständig nachlegen muß und es gibt andere, bei denen reicht es, alle paar Stunden nachzulegen.
Wichtig ist eine große Feuerkammer für weniger erforderliche Heizintervalle, eine gute Regelbarkeit des Abbrandes und eine dichte Ofenkostruktion.

Unterschied zwischen einem gusseisernen und einem Stahlofen
Was ist der große Unterschied zwischen einem gusseisernen und einem Stahlofen?
Gußeisen ist die "Königsdisziplin" im Ofenbau. Je höher der Anteil an Gußeisen (-komponenten) am Ofen, desto besser die Qualität. Gußeisen verträgt hohe Hitzebeanspruchung und verzeiht auch ein gewisses Überheizen, da es bei Überhitzung nicht an Form und Qualität verliert. (Es sei denn Sie erhitzen es so sehr, daß Sie es zu schmelzen bringen ;-)
Stahlkomponenten neigen bei Be(Über-)anspruchung zu Verziehen und Verformen und beeinträchtigen dann unwiederbringlich die Funktion des Ofens. Ein verzogener Stahlrahmen oder Stahltüre führt unweigerlich zu einem Dichtheitsverlust des Ofens.
Ein Einrichten von verzogenen Stahlteilen ist nicht möglich. Dies kann mit Gußeisenteilen nicht passieren. Sie werden bemerken, daß die billigsten Herde fast ausschließlich aus Stahl hergestellt werden und ab 50 kg Gewicht aufbringen. Das sind dann sogenannte "Spielzeugherde".
Herde, die auf sich halten, haben zumindest Teile aus Gußeisen gefertigt. Zumindest Türen, Türenrahmen und Herdrahmen sollten aus diesem Material bestehen.
Der Übergang vom Stahlofen zum reinen Gußeisenofen ist fliessend. Der beste Indikator wären die Gewichtsangaben (je schwerer desto besser) und auch der Preis. Obwohl der Preis nicht unbedingt nur Qualität widerspiegelt, sondern evtl. auch aufwendige Verarbeitung oder teure (Zier?)Materialien.
Im Zweifelsfall helfen wir bei Unklarheiten natürlich gerne weiter.

Je härter und öfter der Einsatz Ihres Ofens geplant ist, desto bessere Qualität sollte gewählt werden.
Nicht nur bei den Öfen gilt der Grundsatz:

"Je brauchbarer das Gerät, desto vergnüglicher der Umgang damit"

Kaminofen für 10-12 stündige Wärmeabgabe - Vergleich Kaminofen zu Kachelofen
Wir sind auf der Suche nach einen Kaminofen, mit den folgenden Anforderungen:
Wärmeabgabe 10-12 Stunden Möglichst grosses Feuerfenster Welchen Ofen können Sie und empfehlen?
Es ist zu befürchten, daß Sie zu viel von einem Kaminofen verlangen.

Sollten Sie erwarten, daß ein Kaminofen 10-12 Stunden lange heizt, dann muß die Wahl auf ein Modell mit möglichst großer Feuerkammer fallen, jedoch ist nicht zu erwarten, daß man einen Abbrand - wenn Sie keine Möglichkeiten haben in dieser Zeitspanne nochmals nachzulegen - solange hinauszögern kann. Dieses auch dann nur bei sehr schlechten Abgaswerten (extremer Drosselung) und natürlich dementsprechend geringer Wärmeentwicklung.

Kaminöfen sind Dauerbrandöfen, deren Eigenheit darin besteht, daß wirkliche Wärmeabgabe nur dann erfolgt, wenn auch wirklich das Feuer darin lodert. Ein noch handwarmer Ofen fühlt sich zwar angenehm an, kann jedoch dann nicht mehr als Heizquelle bezeichnet werden.

Sollten Sie die Anforderung an Ihren Kaminofen stellen, daß dieser nur jeweils alle 10-12 Stunden beheizt, bzw. nachgelegt werden kann, ist dieser denkbar üngünstig, da Kaminöfen nur sehr geringe Wärmespeicherungskapazitäten haben (Gewicht ca. 100 bis 200 kg). Je schwerer ein Ofen, desto mehr Wärme kann bei der Beheizung gespeichert und zeitverzögert an die Umgebung wieder retourgegeben werden.
Weiters hinderlich ist bei den Kaminöfen, daß diese hauptsächlich aus Metall bestehen, dieses Material hat ohnehin das Bestreben, Wärme rasch abzuleiten, dieses ist somit kontraproduktiv in Bezug auf Wärmespeicherung.
Natürlich haben viele Kaminöfen Keramik- und Specksteinmäntel, da es sich hierbei jedoch oft um einen Masseanteil von "nur" 10 bis 50 kg handelt, kann hier jedoch nicht wirklich von Speichermasse gesprochen werden. Dieses ist mehr eine optische Hülle, aber viel zu wenig um für lange Wärmeabstrahlung zu sorgen.

Für einen Heizintervall von 10 bis 12 Stunden und gleichmäßiger Wärmeabstrahlung, ohne zwischenzeitlichen Abfall der Raumtemperatur, ist einzig und allein der echte (Original) Kachelofen unschlagbar. Zum Vergleich hat man es dann im Gewichtsbereich von 1.000 - 2.000 kg Speichermasse, diese jedoch hauptsächlich keramisch (Schamotte und Keramik bzw. Speckstein) - zu tun.

Der Vorzug von Kaminöfen liegt in der sehr raschen Wärmeabgabe und in einer sehr hohen Heizleistung, welche bei Aufrechterhaltung des Feuers erbracht werden kann. Nachteil: verhältnismässig kurze Wärmeabgabe und schlechte Speicherfähigkeit

Der Vorzug von Kachelöfen besteht darin, daß diese, mit 1 bis 2 täglichen Heizintervallen, Ihren einsichtigen Wohnbereich gleichmäßig und angenehm mittels Strahlungswärme ohne große Temperaturschwankungen beheizen.
Nachteil: braucht verhältnismässig lange um einen kalten Raum auf gewünschtes Wärmeniveau zu bringen.

Ein guter Kompromiss wäre in Ihrem Falle die Errichtung eines angepaßten Kachelofens mit der erforderlichen Speichermasse und Größe und der Integration einer großen Glastüre, die Ihnen schöne Feuerstunden ermöglicht.

Alte Technik im Gußofen?
Zu mir sagte jedoch jetzt ein Kaminofen-Verkäufer, dass diese Gussöfen (die er nicht vertreibt) eine alte Technik hätten und bei weitem nicht das bringen würden, was moderne Stahlöfen und Kaminöfen bringen. Jetzt bin ich verunsichert. Sehen die Gussöfen nicht nur alt aus sondern ist auch wirklich deren Technik alt?
Vorweg, gute Verbrennungstechnik hat nichts damit zu tun, ob der Ofen aus Gußeisen, Stahl oder einem sonstigen Material ist. Dies hängt ganz einfach von der Verbrennungstechnik im Inneren, also der Brennraum- und Rauchabzugs-, bzw. Zulufttechnik ab. Es gibt Guß- wie Stahlöfen, die eine schlechte, möglicherweise sogar gar keine nennenswerte Verbrennungstechnik haben. Moderne Öfen - hierbei ist jedoch vollkommen egal ob aus Stahl oder Gußeisen - haben ein ausgeklügeltes Verbrennungssystem, welches - schlicht ausgedrückt - den Sinn hat die Schadstoffe zu minimieren, dabei jedoch die Heizleistung und den Wirkungsgrad zu maximieren. Ganz kurz: Maximale Heizleistung und Wirkung bei minimaler Brennstoffmenge. So sieht beispielsweise die Technik eines ausgeklügelten Ofens im Schnitt aus:
Gußöfen: Ashling, 100b
Stahlofen: target="_blank">Torso

Kaminofen aus Stahl oder aus Gußeisen?
Wähle ich besser einen Kaminofen aus Stahl oder aus Gußeisen?
Hier handelt es sich fast um zwei unterschiedliche "Glaubensbekenntnisse".
Der Vorteil der Stahlöfen ist die große Flexibilität im Material, da relativ kostengünstig auch Kleinserien hergestellt werden können, moderne Formen, minimalistisch angehaucht, sind sowieso im Trend.

Qualitativ jedoch ist Gußeisen unschlagbar.
Nicht umsonst sollte alles was widerstandsfähig sein muß, speziell im Ofenbau, aus Gußeisen sein. Gußeisen verformt sich nämlich nicht bei Überhitzung. Sollten Sie also Ihren Gußeisenofen einmal zum Glühen bringen, ist eigentlich nichts passiert, drosseln Sie die Befeuerung, das Glühen wird dann wieder vergehen und Ihr Ofen wird dicht und gut schließen wie zuvor.
Das einmalige Überheizen kann vergleichsweise bei einem Stahlofen mit großer Wahrscheinlichkeit zum Verziehen der Türe oder Konstruktion führen, die Türe schließt dann nicht mehr dicht etc, etc,.. also ein weiterer Fall für den Sperrmüll... und große Freude für den Ofenhandel.

Achten Sie deshalb beim Kauf eines Kaminofens darauf, daß zumindest wichtige technische Details aus Gußeisen gefertigt sind. Besonders für Türen- und Türrahmen, Feuerkammern und Abdeckungen ist dieses Material fast unumgänglich.

Natürlich hat Gußeisen auch große Nachteile: teuer in der Produktion, hohe Formenkosten deshalb keine große Flexibilität bei der Gestaltung oder Ausführung, manchmal etwas rustikal anmutend, meistens schwarz, etc, etc...

Einen Gußeisenofen haben Sie jedoch bei sachgemäßem Betrieb ewig, können Sie jederzeit - auch nach Jahren - wie neu aussehen lassen, kaufen oder tauschen wir gerne wieder als Gebrauchten zurück. (gebrauchte Gußeisenöfen sind gesucht, gebrauchte Stahlöfen jedoch will keiner haben)

In dieser Situation wird Sie sicher interessieren, daß man bei aufwendig gestalteten architektonischen Ofenverkleidungen, welche oft bis zu Eur 20.000,-- betragen können, ausschließlich Gußeisenöfen, bzw. -einsätze verwendet. Ein Stahlofen würde diesen Aufwand nicht rechtfertigen, das Risiko einer Reparatur bzw. des Austausches wäre unverhältnismäßig groß.

Ich würde natürlich nie jemanden einen Gußofen einreden wollen, wenn diesem die Optik nicht behagt. Wenn Ihnen jedoch der eine oder andere Gußeisenofen gefällt, spricht überhaupt nichts gegen die Wahl eines solchen.

Es gibt Öfen, bei denen man ständig nachlegen muß und es gibt andere, bei denen reicht es, alle paar Stunden nachzulegen.
Wichtig ist eine große Feuerkammer für weniger erforderliche Heizintervalle, eine gute Regelbarkeit des Abbrandes und eine dichte Ofenkostruktion.

Küchenherd "Traditional Woodburner"
Was zeichnet den Standherd "Traditional Woodburner" besonders aus?
Der Traditional Woodburner ist insofern herausragend, da er komplett aus Gußeisenkomponenten besteht. Die Gußeisenelemente des Körpers sind miteinander verschraubt und abgedichtet.
Jeder Bauteil kann so die Spannungen, die bei der Erhitzung entstehen, selbst abbauen und bei Bedarf notfalls sogar ausgetauscht werden. Dies ist eine extrem aufwendige aber technologisch sehr befriedigende Bauart.
(Siehe Sprengskizze des Traditional Woodburner)
Deshalb ist der "Traditional Woodburner" auch die erste Wahl, als Herdeinsatz, bei den aufwendigen architektonischen Küchenlösungen. Hier will man einfach kein Risiko eingehen, da die aufwendigen Anbaulösungen oftmals nur sehr aufwendig zu entfernen sind und alles um evtl. nur kleinere oder größere Reparaturen am Einbauherd durchzuführen.

Zusatzausstattung - Ventilatoren
Für manche Ihrer Kaminöfen werden Ventilatoren bzw. ein Ventilator-Kit angeboten. Was bedeutet dies?
Diese Ventilatoren sind/werden am Ofenboden oder Ofenrücken angebracht, Steckdose (220V) erforderlich.
Mit dem Ventilator wird Raumluft in den Mantelhohlraum des Ofens eingeblasen, welche dann aufgewärmt oben wieder austritt, dies führt zu einer rascheren Wärmeabgabe des Ofens, besonders wenn es darum geht, einen kalten Raum rasch aufzuheizen. Haben Sie gewünschte Raumtemperatur erreicht, wird der Ventilator abgeschaltet und die weitere Wärmeabgabe erfolgt nur noch durch die gesunde Strahlungswärme.

Vergleich Kaminofen ISETTA und ISOTTA kleineres und größeres Parallelmodell
Ich möchte mein Haus mit dem Kaminofen Isetta oder dem größeren Isotta beheizen, jedoch kann ich mich nicht entscheiden.
ISETTA
ISOTTA
Wenn wir nun davon ausgehen würden, daß Sie keinerlei zusätzliche Heizung im Haus hätten, könnten Sie mit dem
  • Isetta ca. 100m2
  • Isotta ca. 150m2
Wohnraum voll beheizen, das bei -15°C Außentemperatur. Vorausgesetzt ist bei diesen Werten eine durchschnittliche Raumhöhe (ca. 260cm), mittelmäßige Raumabdichtung, die Positionierung des Ofens im Zentrum der Räumlichkeit bei möglichst offener Raumanordnung (da ja die Wärme durch Mauern und geschlossene Türen nicht hindurch kann). Dieser Leistungswert wird jedoch nur im vollen Dauerbetrieb erzielt (das Feuer sollte hierbei nicht ausgehen.

Sie sehen nun, welch großes Leistungspotential in diesen Öfen steckt.

Die Wahl der richtigen Ofengröße ist sehr wichtig.

Die kleinere "Isetta" würde vollauf ausreichen. Da Sie generell eine vorgeheizte Raumsituation haben, wird der Isetta eher als Stimmungsmacher eingesetzt werden, sollte also nicht zu viel Wärme bringen. Im Ernstfall hat er jedoch genug Potential hohe Leistungsansprüche abzudecken und könnte so möglicherweise einen guten Teil des Gesamtwärmebedarfes Ihres Hauses decken.

Andrerseits birgt die größere "Isotta" andere Vorteile. Sollten Sie auf den Geschmack des holzheizens gekommen sein, so ist dieser aufgrund des größeren Feuerraumes wesentlich praktischer. Bei vollgefüllten Feuerraum können Sie sich noch länger außer Haus wagen, da die größere Füllmenge länger für Wärmeproduktion sorgt. Weiters steckt in der höheren Kapazität auch der große Vorteil, daß bei abgekühlter Räumlichkeit wesentlich schneller Ihre Wunschtemperatur erreicht wird.

Grundsätzlich ist das größere Modell im Heizbetrieb in Ihrem Falle kein Nachteil, da, sollten Sie Ihre gewünschte Temperatur erreicht haben, sie bei abgebranntem Feuer (Glutbett) die Luftzufuhr abdrehen, sozusagen in den Speichermodus gehen, und erst wieder einheizen, wenn Sie weitere Wärme benötigen. Nachteilig ist das größere Modell jedoch im Heizbetrieb bei bereits erreichter Raumtemperatur, wo eben nur noch das Feuerspiel, aber keine Wärmeproduktion, gewünscht wird. Denn Flamme und Wärme gehen natürlich immer überein und sollte diese Anforderung vorherrschen, ist jedenfalls zum kleineren Modell zu raten.

Preislich gesehen, bekommen Sie für einen relativ kleinen Aufpreis zum Isetta mit dem Isotta einen wesentlich größeren Ofen und einen dementsprechend hohen Gegenwert.

Zusatzausstattung - Heberost
Für manche Ihrer Herde wird ein Heberost angeboten. Was kann man darunter verstehen?
Die Heberostfunktion hat auch die Bezeichnung "Sommer-Winterheize", dies macht klar, daß bei Sommerfunktion mit geringsten Wärmeaufwand gekocht werden will, dann wird der Rost ganz nach oben gekurbelt und bereits kleinere Mengen Holz, knapp unter der Kochplatte, ermöglichen das Kochen.
Mittels einer Kurbel wird ein Scherenmechanismus, auf dem der Rost aufliegt, händisch hoch oder tiefgeschraubt und Sie können die Wunschposition des Rostes einstellen.
Natürlich wandert hochgeschraubt der Rost in den Sichtbereich der Glasscheibe.
Da der Heberostmechanismus (Scherenmechanismus) anstatt des herkömmlichen Rostes eingelegt wird und der entsprechende Rost füllt nun die komplette Feuerraumgrundfläche aus, dieser liegt am Mechanismus auf. Der Feuerraumboden ist deshalb ein paar Zentimeter höher als mit dem herkömmlichen Rost.
Die Verwendung des Heberosts beeinflußt die Ascheversorgung in keinerlei Hinsicht:
Aschenlade- und Entnahme bleiben unverändert. Lediglich die Feuerkammer wird etwas kleiner, jedoch kann auf Standard-Rost rückgerüstet werden.

Heizen von Holz und Kohle
Empfehlen Sie die Wahl eines Kaminofens der sowohl Holz als auch Kohle verheizen kann?
Grundsätzlich sind alle Kaminöfen, die Holz und Kohle verheizen müssen schlechte Kompromisse, da ja beim Kohlebrand ein großer rüttelbarer Rost gewünscht ist, bei Holzbrand genau das Gegenteil, nämlich wenig bis kein Rost um gut Gluthalten zu können.
Aus Umweltschutzgründen ist ohnehin vom Kohlebrand dringend abzuraten.

Die meisten Öfen, die nicht speziell als Holzbrenner deklariert sind, können mit beiden gewünschten Brennmaterialien betrieben werden.

Vergleich Strahlungs- und Konvektionswärme
Ich möchte einen Kaminofen, der seine Wärme nur durch Strahlungswärme abgibt. Was empfehlen Sie mir da?
Sie stellen hier schwere Anforderungen.
Grundsätzlich ist jeder Kaminofen ein Konvektionsofen, da die hauptsächliche Verwendung von Metall als Ofenkörper, die bei der Verbrennung entstehende Wärme durch kurzwellige Wärmestrahlung abgibt und dieser Vorgang jedoch hauptsächlich die Wärme an die Luft abgibt und in einen Konvektionskreislauf in den Raum bringt.
Selbst die alibi-mäßige Kachelverkleidung von vielen Kaminöfen ändert daran nicht viel.

Von einem echten Strahlungsofen kann man erst bei einem richtigen (Original) Kachelofen reden. Hier wird der Metallanteil gering gehalten (maximal eine metallene Ofentüre). Der Rest ist reines Schamotte- (bzw. Keramik-) Material (natürlich zählen hierzu auch die reinen Specksteinöfen). Dieses gibt Wärme langwellig in Form von Strahlungswärme ab, angenehm und gesund, wie man es halt von den Sonnenstrahlen her kennt.
Selbst beim "echten" Kachelofen sind es aber immerhin noch ca. 40% der anteiligen Wärme, welche durch Konvektion verteilt wird. Diese echten Kachelöfen haben dann aber durchwegs mehr als 1000kg ! Speichergewicht.

Warmwasseraufbereitung im Kaminofen
Kann ich mit einem Ihrer Kaminöfen mit Warmwasseraufbereitung in meine vorhandene Zentralheizung einspeisen. Was muß ich noch berücksichtigen?
Genau für Ihren genannten Zweck sind die Öfen mit Warmwasseraufbereitung gedacht.
Ihr Installateur bindet dieses zusätzliche Heizgerät an Ihr Zentralheizungssystem ein.
Solange also z.B. mit dem Holzofen Warmwasser produziert wird, bleibt Ihre Öl-/Gas-/Elektroheizung deaktiviert, lediglich wenn Ihre Warmwassertemperatur unter ein gewissses einstellbares Niveau sinkt, würde sich dann das automatische System (z.B. Ihre Öl-/Gas-/Elektroheizung) zuschalten um die Warmwasserversorgung aufrecht zu erhalten.

Sie sollten sich jedoch über folgende Punkte unbedingt im Klaren sein:

Leistung, die einem Heizgerät abgefordert wird, muß in Form von Brennstoff zugeführt werden. Da den Wassertaschenmodellen durchwegs mehr Leistung als herkömmlichen Kaminöfen abverlangt wird (Strahlungswärme und Warmwasser) ist ein häufigerer Heizintervall als gewohnt nötig.
So als Veranschaulichung, wenn Sie z.B. eine Leistung von 10 KW (Warmwasser und Strahlungswärme gemeinsam)pro Stunde benötigen, bedeutet dies, daß ca. 2 bis 3 kg Holz pro Stunde verheizt werden müssen, um diese Anforderung zu erfüllen.
Sie sehen hier nun auch gleich den Nachteil eines Wassertaschensystems, denn es erfordert häufigeres Nachlegen, als man es von herkömmlichen Kaminöfen gewohnt ist, aber es ist natürlich logisch, daß die höhere Leistungsanforderung nur durch dementsprechende Befeuerung zu erzielen ist.
Nachteil der Wassertasche ist weiters, daß diese die Seiten- und/oder Rückwände Ihres Kaminofens auskleidet, dies führt zur Reduzierung der direkten Wärmeabstrahlung, somit zu einer wesentlich geringeren unmittelbaren Strahlungswärmeanteil.
Weiters wird durch den abkühlenden Effekt der Wassertasche (Umgebungstemperatur des Feuers nun unter 100°C) auch die Gluthaltung bzw. Speicherfähigkeit des Ofens wesentlich reduziert.

Wenn Ihnen nun die Nachteile der Wassertasche bewußt sind, Sie die Möglichkeit haben öfters nachzulegen, haben Sie natürlich die unschlagbare Möglichkeit durch Heizen eines einzelnen Ofens, bei gleichzeitiger Feuer- und Strahlungsathmosphäre, auch die Anforderung an Warmwasser für Zentralheizung und Brauchwasser zu decken.

Grundsätzlich empfiehlt sich die Wahl zum Modell mit der größten Feuerkammer, dies ermöglicht im Alltag den längsten Heizintervall in Abwesenheit, auch die Verwendung eines größeren Pufferspeicher könnte den Temperaturabfall in Abwesenheit abfedern.
Die die Feuerstelle umgebende Wassertasche (-mantel) ist gleichzeitig ein schonendes Schild der Ofenkonstruktion.
Werden nämlich Wassermodelle naturgemäß im Alltag härter gefordert, so verringert jedoch die Wassertasche die Hitzeeinwirkung auf die Ofenkonstruktion.
Selbst sollte die Wassertasche einmal undicht sein, kann diese relativ einfach aus dem Kaminofen zur Reparatur oder zum Austausch entfernt werden.